• Bauherr
    Stadt Duisburg
  • Leistungen
    LPH 1-8
  • Größe
    240 m² BGF
  • Baukosten
    630.000 Euro

Der Neubau der Betriebsunterkunft für die städtische Forstverwaltung im Duisburger Stadtwald ist als L-förmig abgewinkelter Holzrahmenbau mit asymmetrischem Satteldach geplant. In Zusammenhang mit der zu erhaltenden Betriebswerkstatt wird somit eine Platzsituation auf dem Gelände des Forstbetriebshofs ausgebildet. Durch Einschnitte in die Gebäudekubatur entstehen stützenfrei überdachte Außenflächen im Eingangsbereich sowie im Bereich der Aufenthaltsflächen.

Die Lärchenholzschalung der Fassade lässt das Gebäude in Verbindung mit entsprechenden Holzfenstern und -türen eindeutig als Holzbau in Erscheinung treten und verdeutlicht damit den Anspruch einer ökologisch nachhaltigen Bauweise im Kontext der Forstwirtschaft. Dieser Ansatz wird durch den Einsatz einer Hackschnitzelheizung zur Wärmeerzeugung vertieft, die überwiegend mit Abfällen aus der betriebseigenen Holzverarbeitung beschickt werden kann.

Die asymmetrische Dachform reagiert auf die ungleichen Raumtiefen des Grundrisses und greift die markante Dachform der auf dem Gelände vorhandenen Fahrzeughalle auf. Der große Dachüberstand schützt als bewährte Form konstruktiven Holzschutzes die Fassade vor Witterungseinflüssen und erzeugt in Verbindung mit der Metalleindeckung und der minimalistischen Tragwerksausbildung ein Spannungsfeld zwischen traditionellen und zeitgenössischen Bauformen.


Fachplaner  Tragwerk Ingenieurbüro Lux & Aydemir, Mühlheim a. d. R.  –  Gebäudetechnik Feies Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf  –  Elektrotechnik TL-Plan, Duisburg  –  Brandschutz Kersting-Gallhoff Architekten, Duisburg  –  Bodengutachten OWS Ingenieurgeologen, Greven

HAYNER SALGERT ARCHITEKTEN

Rosenstraße 49
40479 Düsseldorf